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Der Club U60311 muss schließen

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1 Der Club U60311 muss schließen am Fr Mai 06 2011, 21:03

Michi

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HGM Team
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Boxer mit Quarzsandhandschuhen prügelte auf 31-Jährigen ein

Frankfurt/Main. Zwei Tage nach dem tätlichen Angriff auf einen Diskobesucher in der Frankfurter Innenstadt ist das Opfer verstorben. Der 31-Jährige sei seinen schweren Verletzungen im Krankenhaus erlegen, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch auf dapd-Anfrage. Gegen drei der beschuldigten Türsteher im Alter zwischen 29 und 35 Jahren wurde Haftbefehl erlassen.

Die Security-Mitarbeiter sind verdächtig, dem Discobesucher am Morgen des Ostermontag bei einer Auseinandersetzung schwerste Verletzungen zugefügt zu haben. In der Diskothek hat nach Angaben eines Polizeisprechers «ein Wort das andere gegeben», bevor es zu der gewalttätigen Auseinandersetzung gekommen war.

Bei dem Haupttäter soll es sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft um einen 35 Jahre alten Boxer handeln. Er soll aber ebenso wie seine 32 und 29 Jahre alten Kollegen bislang nicht als gewalttätig bekannt gewesen sein. Ein vierter Security-Mitarbeiter ist wieder auf freiem Fuß, er muss sich aber wegen unterlassener Hilfeleistung verantworten, weil er gemeinsam mit den anderen Beschuldigten den Schwerverletzten vor der Diskothek abgelegt hatte. Dort fand ihn dessen Lebensgefährtin und alarmierte die Rettungskräfte.

Das Opfer war noch am Mittwochmorgen mehrmals notoperiert worden.
Er hatte unter anderem schwerste innere Verletzungen. So hatten ihm mehrere Organe entfernt werden müssen.

Türsteher benutzte Quarzsandhandschuhe

Der Anlass des tödlichen Streits ist auch nach den Zeugenvernehmungen noch immer unklar. Der 35-Jährige soll nach Zeugenaussagen zuerst auf den Briten eingeprügelt haben. Einer der beschuldigten Türsteher soll dabei auch sogenannte Quarzsandhandschuhe verwendet haben, mit denen Faustschläge deutlich heftiger ausfallen.

Der tragische Tod des Briten wirft erneut die Frage nach Qualitätsstandards für Türsteher auf. Ein Sprecher des Frankfurter Ordnungsamtes räumte ein, dass es den Diskothekenbetreibern frei gestellt sei, eigenes Personal ohne behördliche Überprüfung beschäftigen zu dürfen. Geprüft werde erst, «wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist», sagte der Ordnungsamtmitarbeiter.

Der Bundesverband der Deutschen Wach- und Sicherheitsunternehmen (BDWS) bemängelt eben diese fehlende staatliche Kontrolle. «Die Türsteherszene rekrutiert und organisiert sich weitgehend selbst», sagte BDWS-Sprecher Oliver Arning. Unter den rund 800 zertifizierten Mitgliedern des Verbandes sei kein Unternehmen, das sein Geld mit Einlasskontrollen vor Diskotheken verdiene.
(Oliver Teutsch/dapd-hes)

Polizeibericht

Der gewaltsame Tod eines jungen Mannes bleibt für die Diskothek U60311 nicht folgenlos.
Die Stadt will den Technoclub endgültig schließen. Die Kündigung soll in den nächsten Tagen verschickt werden.

In den nächsten Tagen wird die U60311 Veranstaltungs- und Gastronomie GmbH Post bekommen. Kein Liebesbrief, sondern eine Kündigung mit dem Liegenschaftsamt als Absender. In Abstimmung mit dem Planungs- und dem Ordnungsdezernat soll es nun eine sofortige, außerordentliche Kündigung geben, die dann zum 1. Juni greifen würde. Falls der Clubbetreiber dagegen gerichtlich vorgehen will, so soll es außerdem eine fristgemäße Kündigung geben, die dann zum Jahresende wirksam würde. "Wir gehen davon aus, dass das U60311 allerspätestens am 31. Dezember geschlossen ist", sagt Mark Gellert, Sprecher des Planungsdezernats.

Auch gebe es schon Ideen, wie man das Areal in der einstigen Fußgängerunterführung nutzen könnte. Für eine Disco spräche, dass damit die Innenstadt belebt würde, so wie es das Cooky's und das Living XXL ebenfalls tun. Außerdem käme es an der Stelle zu keiner nennenswerten Lärmbelästigung. Es könne dort aber ebensogut eine Bar entstehen oder etwas ganz anderes, etwa ein Fahrradparkhaus. "Die Entscheidungsfindung wird sicherlich noch ein paar Wochen in Anspruch nehmen", so Gellert. Der Clubbetreiber wollte gegenüber dem JOURNAL FRANKFURT hierzu keine Stellungnahme abgeben, im Club selbst zeigte man sich auf Nachfrage von der anstehenden Schließung überrascht.

Das U60311 nahm 1998 seinen Betrieb in einer ehemaligen Fußgängerunterführung auf. Das war zur Hoch-Zeit des Techno in Frankfurt, DJs wie Sven Väth, Carl Cox oder Monika Kruse legten in dem Untergrund-Club auf. Auch Talla 2XLC fand mit seinem Technoclub im "U" Unterschlupf. Auch in den vergangenen Jahren, als der Clubbetreiber Alexander Eger den Betrieb übernommen hatte, war der Club in der kleiner gewordenen Techno-Szene immer noch ein Begriff und wurde regelmäßig von DJ-Magazinen ausgezeichnet. Eger selbst agiert mit einem Berater aus dem Ruhrgebiet im Hintergrund, der ihm immer wieder unter die Arme griff. So lässt sich auch erklären, dass sich Planungsdezernent Edwin Schwarz im vergangenen Jahr stolz vor den Türen des Clubs fotografieren ließ. 400.000 Euro, so kündigte der CDU-Politiker an, wolle die Stadt in die einigermaßen unansehnlichen Kubusse investieren, die auf dem Roßmarkt stehen. Sie fungieren als Eingang für den Club, aber auch ein Teil der Technik ist dort untergebracht. Bislang haben die Bauarbeiten allerdings noch nicht begonnen.

Quelle

http://hardcore-gemeinde.de/

2 Re: Der Club U60311 muss schließen am Mo Mai 23 2011, 19:28

Admin

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HGM Administrator
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Mietvertrag mit Techno-Club zum 31. Juli gekündigt 1 Kommentare

Frankfurt. Die Stadt hat den Mietvertrag mit dem Betreiber der Disco U 60 311 gekündigt: Laut Alfred Gangel, Leiter des Liegenschaftsamts, wurde die außerordentliche Kündigung "Ende letzter Woche" unterzeichnet und auf den Weg gebracht. Über die im Dokument genannten Gründe will sich Gangel unter Hinweis auf den "Schutz des Vertragspartners" nicht äußern.

Nach der außerordentlichen Kündigung habe die "U 60311 Veranstaltungs- und Gastronomie GmbH" nun bis zum 31. Juli Zeit, die von der Stadt gemieteten Räume – es handelt sich um eine umgebaute Unterführung – zu räumen. Theoretisch sei auch eine Kündigung zum 31. Mai möglich gewesen, betont der Amtsleiter, man habe dem Betreiber aber zwei Monate Frist gewähren wollen.

"Falls die Gesellschaft sich weigert, die Liegenschaft zu übergeben, könnte die Stadt eine Räumungsklage anstrengen", sagt Gangel, der mit einem "mehrmonatigen Rechtsstreit" rechnet. Sicherheitshalber habe man auch eine ordentliche Kündigung ausgesprochen, deren Frist sich jedoch bis zum 31. Dezember erstrecke.

Das Ordnungsamt ist an der Kündigung formal nicht beteiligt, obwohl Mitarbeiter bei einer Razzia in der Nacht zum 29. April mehrere ordnungsrechtliche Verstöße festgestellt hatten. Vor allem Hygienemängel an der Bar und Mäusebefall hätten zu einer vorübergehenden Schließung geführt, berichtet Ralph Rohr, Sprecher der Behörde. Die Probleme seien innerhalb weniger Stunden beseitigt worden, so dass das Tanzlokal am Roßmarkt schon am Abend wieder öffnen durfte.

Infolge der Razzia seien dem U 60 311 mehrere Auflagen gemacht worden. Diese dienten "dem Schutz von Leib und Leben der Gäste" und hätten auch mit der Videoüberwachung und dem Sicherheitspersonal zu tun, heißt es aus dem Ordnungsamt. Unter anderem ging es darum, den Einsatz seriöser Türsteher sicherzustellen.

Ein Mitarbeiter des U 60 311 sagte gestern, dass bislang keine Kündigungen eingegangen seien. Der Geschäftsführer war den Tag über nicht zu erreichen, so dass die Frage nach möglichen rechtlichen Schritten unbeantwortet blieb.chc (chc)

Artikel vom 10. Mai 2011, 22.00 Uhr (letzte Änderung 11. Mai 2011, 04.25 Uhr)
Quelle

Auf der U60311 HP heisst es:
Wir haben ganz normal geöffnet!
Bitte lasst euch von Spekulationen und Gerüchten nicht täuschen!

Wendet euch bei Fragen an die U-Line: 069-297060311

http://hardcore.one-forum.net/portal.htm

3 Re: Der Club U60311 muss schließen am So Jun 26 2011, 01:38

Dj Insanity

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Mit Quarzhandschuhen prügelten in Frankfurt Türsteher auf einen Disko-Gast ein. Der Brite verstarb jetzt




Zwei Tage nach dem Türsteher-Angriff auf einen Diskobesucher in der Frankfurter Innenstadt ist das Opfer verstorben. Der 31-Jährige erlag in einer Klinik seinen schweren Verletzungen. Gegen drei der beschuldigten Türsteher des Technoclubs "U60311" im Alter zwischen 29 und 35 Jahren wurde Haftbefehl erlassen.

Den Security-Mitarbeitern wird vorgeworfen, dem Discobesucher am Morgen des Ostermontag bei einer Auseinandersetzung schwerste Verletzungen zugefügt zu haben. In der Diskothek hat nach Angaben eines Polizeisprechers "ein Wort das andere gegeben“. Dann kam es zu der brutalen Auseinandersetzung.

Bei dem Haupttäter soll es sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft um einen 35 Jahre alten Boxer handeln. Er soll aber ebenso wie seine 32 und 29 Jahre alten Kollegen bislang nicht als gewalttätig bekannt gewesen sein. Ein vierter Security-Mitarbeiter ist wieder auf freiem Fuß - er muss sich aber wegen unterlassener Hilfeleistung verantworten. Er hatte gemeinsam mit den anderen Beschuldigten den Schwerverletzten vor der Diskothek abgelegt. Dort fand ihn dessen Lebensgefährtin und alarmierte die Rettungskräfte.

Das Opfer war noch am Mittwochmorgen mehrmals notoperiert worden. Er hatte unter anderem schwerste innere Verletzungen. So hatten ihm mehrere Organe entfernt werden müssen.

Türsteher benutzte Quarzsandhandschuhe

Zeugen konnten noch kein Licht ins Dunkel bringen, der Grund des tödlichen Streits ist noch unklar. Der 35-Jährige Türsteher soll zuerst auf den Briten eingeprügelt haben. Einer der beschuldigten Türsteher trug angeblich sogenannte Quarzsandhandschuhe, mit denen Faustschläge deutlich heftiger ausfallen.

Der tragische Tod des Briten wirft erneut die Frage nach Qualitätsstandards für Türsteher auf. Ein Sprecher des Frankfurter Ordnungsamtes räumte ein, dass es den Diskothekenbetreibern frei gestellt sei, eigenes Personal ohne behördliche Überprüfung beschäftigen zu dürfen. Geprüft werde erst, „wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist“, sagte der Ordnungsamtmitarbeiter.

Der Bundesverband der Deutschen Wach- und Sicherheitsunternehmen (BDWS) bemängelt eben diese fehlende staatliche Kontrolle. „Die Türsteherszene rekrutiert und organisiert sich weitgehend selbst“, sagte BDWS-Sprecher Oliver Arning. Unter den rund 800 zertifizierten Mitgliedern des Verbandes sei kein Unternehmen, das sein Geld mit Einlasskontrollen vor Diskotheken verdiene

Quelle: BZ-Berlin 27.04.2011

Discomörder rappten in Gewaltvideo

Als am Ostermontag ein Brite in der Frankfurter Disco U60311 von Türstehern zu Tode geprügelt wurde, war eins schnell klar: Deutsche können das nicht gewesen sein. Denn während die Herkunft des Opfers offenbar wichtig für den Tathergang war, sprach das Schweigen zur Nationalität der Täter Bände. Hätten die Journalisten es sich nehmen lassen, diese als Deutsche zu benennen, wenn es dazu irgendeine Möglichkeit gegeben hätte? So aber gab es statt eines bundesweiten

wenn es dazu irgendeine Möglichkeit gegeben hätte? So aber gab es statt eines bundesweiten Empörungssturm über einen ausländerfeindlichen Mord nur ein paar kleine Berichte in der Lokalpresse. Das hat aber auch Vorteile: dort meldeten sich in Leserbriefen schnell Ortskundige, die die unterschlagenen Informationen nachlieferten.

Wie in einer westdeutschen Großstadt gar nicht anders vorstellbar, stammten auch die berüchtigten Türsteher der U60 selbstverständlich aus dem gewaltafinen turko-arabischen

Kulturkreis. Besonders einer war gefürchtet, gehört zu den zwei jetzt endlich Inhaftierten und sei besonders durch die Tätowierungen an Kopf und Hals auffällig.

Wie Insider jetzt mitteilten ist dieser, wie auch der zweite verhaftete Täter, bereits in dem folgenden Video des Gewaltrappers “Haftbefehl” zu sehen. Dass sie dabei ungeniert auch Waffen

Zeigen, für deren Besitz jeder Deutsche nach den Waffengesetzen der GRÜNEN belangt würde, versteht sich

Quelle: pl-news.net


SCHLIESSUNG des „U60311“ wegen Todesnacht?


Warum musste Lee John H. wirklich sterben?



Innenstadt – Wir sehen einen jungen Mann, blond, sympathisch: Lee John H. († 31), totgeprügelt an Ostermontag von den Türstehern der Disko „U60311“. Seine mutmaßlichen Mörder: Ömer H. (29), Antanasios G. (35) und Aleksander B. (32).

BILD zeigt zwei der Tatverdächtigen!

Ömer H. und Antanasios G. geben sich in billig produzierten Rap-Videos gern als halbstarke Möchtegern-Gangster. Jetzt sitzen sie in Untersuchungs-Haft.

Der Hergang der ihnen vorgeworfenen Tat: Lee John H. († 31) aus Langen feiert mit seiner Freundin Jessica E. im Techno-Verlies „U 60311“ am Roßmarkt, bis 6.30 Uhr. Laut Zeugenaussagen geht der Brite an die Theke, bestellt einen Drink. Dann packte ihn einer der Türsteher, zieht ihn weg, schlägt zu. Weitere Sicherheitsleute kommen dazu, dreschen auf ihn ein. Grund: unbekannt.

Als sie genug haben, legen sie ihn vor die Tür. Die Ärzte entfernen Dickdarm, Dünndarm, Teile der Milz und der Leber. Zwei Tage später stirbt er trotzdem (BILD berichtete).

TÜRSTEHER-SCHANDE!

Disko-Chef Alexander Eger (30) war gestern für keine mündliche Stellungnahme zu haben. Der Betreiber äußerte sich bislang nur schriftlich, auf der mittlerweile gelöschten Facebook-Seite – auf erschreckende Weise.

Beispiel: „Zwei Gäste haben sich geprügelt. Die Türsteher sind dazwischen gegangen und ein Gast hat dem Türsteher eine Flasche auf dem Kopf zerschlagen, der Türsteher wurde verletzt. Einer der Gäste erlitt einen Kreislaufkollaps und liegt daher auf der Intensivstation.“

Sicherheitsdezernent Volker Stein zu BILD: „Wir prüfen jetzt, ob die Türsteher von einer Fremdfirma kommen und wie sorgfältig und zuverlässig der Betreiber ist. Ein Thema ist auch, wieso trotz Tanzverbot in der Disko Betrieb war. Zur Zeit erreichen mich unzählige Hinweise auf permanenten Verstoß gegen die Ordnung. Sollte das alles stimmen, habe ich kein Interesse daran, die Disko nicht zu schließen.“

Quelle: bild.de
Horror-Muttertag für diese Frau


Disco-Türsteher prügelten meinen Sohn zu Tode



Frankfurt – Glücklich lächeln Lee (31) und Mama Marie H. (52) auf dem Schnappschuss in die Kamera. Am Sonntag erlebte Mutter Marie den schlimmsten Muttertag ihres Lebens. Ihr Sohn Lee ist tot!

ER WURDE VON DREI TÜRSTEHERN IN EINER DISCO TOTGEPRÜGELT!

Hintergrund

Es passierte in der Techno-Disco „U60311“ in Frankfurt/Main. Installateur Lee aus Langen feierte dort, laut Zeugenaussagen ging er um 6.30 Uhr an die Theke. Dort packte ihn erst ein Türsteher, dann kamen zwei weitere Sicherheitsleute dazu. Sie droschen zu dritt auf Lee ein. Grund: unbekannt. Lee kam lebensgefährlich verletzt ins Krankenhaus. Mama Marie: „Ich flog sofort mit meinem Sohn Danny nach Frankfurt. Die Ärzte operierten Lee fünf Mal. Er lag im künstlichen Koma. Aber er hörte Danny und mich. Das weiß ich. Meine letzten Worte waren: ‚Jetzt passen Oma und Opa auf dich auf.‘“

Die Ärzte entfernten Lee Teile der Leber, der Milz, des Dünn- und Dickdarms. Trotzdem starb der Handwerker drei Tage später an seinen schweren Verletzungen.

Marie H.: „Mein Sohn wurde ermordet. Ich will Gerechtigkeit für ihn. Die Rechtsvorschriften für Discopersonal müssen geändert werden. Es ist völlig unklar, wer haftet. Lee darf nicht umsonst gestorben sein.“

Der Betreiber des Clubs hat noch keinen Kontakt zur Familie aufgenommen. Die Mutter: „Ich habe Berichte vom Club gelesen und bin entmutigt und angeekelt, dass sie keine Schuld auf sich nehmen wollen.“

Dienstag um 11 Uhr findet für Lee eine Trauerfeier statt. Die Türsteher sitzen wegen Totschlags in U-Haft.

Quelle: Frankfurter Bild


Tod in Disco: Ermittler hoffen auf Video


Montag, 02. Mai 2011, 15:12 Uhr



Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Nach der tödlichen Prügelei in einer Frankfurter Disco hofft die Staatsanwaltschaft auf die Auswertung von Videoaufnahmen. Eine CD mit Aufnahmen könnte die Erklärung liefern, warum ein 31-Jähriger in der Nacht zum Ostermontag von Türstehern der Disco «U60311» zusammengeschlagen worden, wie die Staatsanwaltschaft am Montag mitteilte. Der Mann war nach der Prügelei an seinen schweren Verletzungen gestorben. Drei Türsteher sitzen in Untersuchungshaft. Gegen sie wird wegen Totschlags ermittelt

Quelle: Frankfurt bild.de

Freundin klagt an

Lee John erschlagen – aber die Party geht weiter

Innenstadt – Jessica E. (27) steht auf dem Rossmarkt vor einem Kerzen-Meer. Weinkrämpfe schütteln die junge Frau. Hier wurde vor einer Woche ihr Freund Lee John H. († 31) von Türstehern der Disko „U60311“ totgeprügelt. Pervers: Ein paar Meter weiter standen die Tanzwütigen am Morgen schon wieder Schlange.

Seit 7 Jahren waren Jessica E. und Lee John H. ein Paar, lebten 5 Jahre gemeinsam in London, seit 1 Jahr in Langen. „Lee John war ein herzensguter Kerl“, erzählt eine Freundin des Paares. „Unvorstellbar, dass er Streit angezettelt hat.“

Mit einem Quarzsandhandschuh sollen die Türsteher Ömer H. (29), Antanasios G. (35) und Aleksander B. (32) den Briten so verprügelt haben, dass Ärzte vor seinem Tod Dünn und Dickdarm, Teile der Milz und der Leber entfernen mussten.

Die Freundin: „Er ging immer gerne in Pubs, kaum in Diskos. Im U60311 war er vorher noch nie gewesen.“

70 Menschen kamen gestern zur Mahnwache am Rossmarkt, viele junge Leute. Sie gedachten stundenlang dem Toten – und können es nicht verstehen, dass der Club-Betrieb einfach weiter geht. „Pietät sieht anders aus“ steht auf einem Zettel, den jemand am Disko-Eingang abgelegt hat.

Bis heute gab es von den Betreibern der Disko kein Wort des Bedauerns. Im Gegenteil: Bis auf die Veranstaltung am Todestag des Briten zog der Club jede Party durch – und verkündete dies stolz im Internet.

Letzten Freitag war das „U60311“ kurzzeitig dicht: Das Ordnungsamt hatte Ratten entdeckt und Dutzende minderjähriger Gäste. Doch weil Geschäftsführer Alexander Eger (30) den Laden blitzartig reinigen ließ (für geschätzte 10000 Euro) darf der Betrieb weitergehen Immerhin: Namhafte Künstler wollen das „U60311“ erst mal meiden.

Freitagabend bewachte Polizei auf Steuerzahlerkosten den Eingang, Sonntagfrüh torkelten immer noch Verwirrte aus dem Laden – als ob es nie einen Toten gegeben hätte

Quelle: Frankfurt bild.de

Warum ist die Skandal-Disko noch nicht zu?

Frankfurt – Es sollte das Ende einer Schande sein: Ordnungsdezernent Volker Stein (FDP) wollte das „U60311“ gestern auf unbestimmte Zeit schließen. Aber juristische Spitzfindigkeiten haben das verhindert.

Der Techno-Tempel, bislang nur für seine Drogenszene bekannt – seit Ostermontag ist der Club-Eingang am Roßmarkt ein Mahnmal für stumpfe Türsteher-Gewalt: Die polizeibekannten Prügler Ömer H. (29), Antanasios G. (35) und Aleksander B. (32) droschen hier einen Briten († 31) grundlos mit einem Quarzhandschuh zu Tode.

Doch der Totschlag war nicht der Grund für die schon beschlossene Schließung. Sondern nur der Anlass: Mitarbeiter von Ordnungsamt und Beamte der Landespolizei überprüften in der Nacht zu gestern das „U 60311“. Die erschütternden Entdeckungen:

Rattenbefall!

100 minderjährige Gäste!

Verstoß gegen das Rauchverbot!

Disko-Betreiber Alexander Eger (30) hat bis heute öffentlich kein Wort des Bedauerns, der Entschuldigung für das Todesdrama gefunden. Aber er hat wohl clevere Rechtsberater. Ließ eine Reinigungsfirma kurzfristig den Laden für 10 000 Euro von Grund auf säubern. Bedeutet: Kann jetzt nicht dicht gemacht werden. Stein entsetzt: „Die Disko war so gut wie zu und nun das!“

Er will jetzt anregen, dass die Mietkonzession nicht verlängert wird.

Quelle: Frankfurt bild.de

Frankfurter Skandal-Disco wieder offen

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Die nur wenige Tage nach einer tödlichen Prügelei geschlossene Frankfurter Diskothek «U60311» ist wieder offen. Die bei Kontrollen festgestellten Hygienemängel seien behoben worden, sagte Ordnungsdezernent Volker Stein (FDP) am Freitagabend der Nachrichtenagentur dpa. «Es ist alles blitzblank und sauber, wie mir mitgeteilt wurde.» Die Disco sei von einer professionellen Firma gereinigt worden. Der Betreiber räumte ein, organisatorische Fehler gemacht zu haben. Noch am Freitagabend sollte wieder Party sein.
Ordnungsamt prüft Schließung der Disco U60311


Donnerstag, 28. April 2011, 12:39 Uhr



Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Der Frankfurter Diskothek U60311 droht nach der tödlichen Prügelei am Osterwochenende das Aus: Das Ordnungsamt Frankfurt prüfe derzeit, den Club zu schließen, berichtete ein Sprecher am Donnerstag und bestätigte damit einen Bericht der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (Donnerstag). Sicherheitsdezernent Volker Stein (FDP) hatte dem Blatt gesagt, die Zuverlässigkeit des Betreibers sei nicht mehr gegeben: «Wir prüfen in der gesamten Breite der Möglichkeiten, ob Sanktionen ausgesprochen werden können.»

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